P.U. 470 Das palästinensische Nicht-Volk 21.5.21

P.U. 470 Das palästinensische Nicht-Volk 21.5.21

Das palästinensische Nicht-Volk

Imran Jan

the writer is a political analyst email imran jan gmail com twitter imran jan

Imran Jan ist ein Politik-Analythiker. Der vorliegende Artikel könnte die Niederschrift eines
Interviews oder eines Vortrags sein (Annahme der Übersetzerin)

 

Die „normale“ abwertende Denken durch ablenkende Gegenfragen in den westlichen
Medien würde verursachen, dass die Bilder toter Kinder in Vergessenheit geraten.
Lassen Sie mich damit beginnen, die Worte von Steve Jobs in einem Beitrag zu hinterfragen,
der für Apple eine gewisse persönliche Meinung schufen: Eigentümlicherweise könnten diese
Worte für Israel und auch für den Westen angewandt werden: Hier geht es um die
„Depperten“, um die Rebellen, die Eigenbrötler, die Unruhestifter …diejenigen, die die Dinge
anders sehen (weil die Welt das Elend der Palästinenser nicht sieht, sondern nur den
Opferstatus der Israelis wahrnimmt). Sie mögen keine Regeln und haben keinen Respekt vor
dem Status quo (Die Regeln fordern, dass Israel keinen Teil seiner Zivilbevölkerung in ein
besetztes Gebiet bringt; sie mögen den Status quo nicht, und sie nehmen Abstand davon, ihre
dauerhaften Grenzen zu definieren, denn nur dadurch können sie weiterhin mehr
palästinensisches Land an sich reißen.)
Sie können sie zitieren, Sie können damit nicht einverstanden sein, können sie glorifizieren
oder ihnen Böses vorwerfen … Das Einzige, was Sie nicht tun können, ist, sie zu ignorieren,
weil sie die Sachlage verändern. (Ja, es ist egal, ob Sie nicht damit einverstanden sind; ja, sie
haben die Sachlage verändert. Sie haben die Palästinenser von ihrem eigenen Land
weggestoßen und die Demographien dieser Gebiete verändert. Sie haben in Gaza ein Freiluft-
Gefängnis geschaffen und das Land in einen nicht wieder erkennbaren Ort verändert).
In „1984“ hatte George Orwell einen Begriff für Leute geprägt, deren Leben nicht wichtig
waren, und über deren Tod und Verschwinden nicht geredet wurde: Er nannte sie „Un-
Personen“. Im wirklichen Leben sind die Palästinenser und die Menschen in Kaschmir die
Un-Personen. Gelehrte haben ausgiebig über die Notwendigkeit geschrieben, die Rechte der
Palästinenser anzuerkennen. Musiker haben Songs geschaffen. Rechtsexperten haben die Welt
an die Illegalität der Aktionen der Israelis erinnert. Kühne Verfolger von Kriegsverbrechen
wurden ignoriert oder bedroht, wie Fatou Bensouda vom International Criminal Court (ICC).
Sogar Juden wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein haben Israels Aktionen stark
verurteilt. Die Nationen mit genug Macht, um dieses Falsche zurecht zu biegen, wurden die
schwarzen Löcher des Falschen, in denen die Moralität zum Sterben kam.
Der Israel/Palästina-’Konflikt‘, wie immer Sie dazu stehen mögen, wurde vom Westen
aufgrund der Balfour-Deklaration eingefädelt. Der Westen gab uns diesen niemals endenden
Konflikt, einschließlich der Moralvorstellungen, mit dem wir ihn beurteilen. Wenn der Streit
durch die Brille der Religion und seine Unmoralität in dieser Richtung beurteilt wird – wie es
die Menschen in Pakistan tun – regt sich der Westen auf über die extremistische Vorstellung
der dummen (‚depperten‘) Muslime. Wenn der vom Westen bevorzugte Standard der
Moralität – wie Menschenrechtsverletzungen – zur Kampfstrategie für die palästinensische
Sache wird, zieht es der Westen vor zu schweigen. Bestenfalls rufen sie nach Zurückhaltung
von beiden Seiten, als handle es sich um eine symmetrische Situation, die das Schweigen zu
einem therapeutischen Ausdruck macht.

Das vulgäre Denken durch ablenkende Gegenfragen in den westlichen Medien würde
verursachen, dass die Bilder toter Kinder in die Vergessenheit geraten. Kinder sterben zu
sehen ist zutiefst aufregend, aber die Ursache für das Elend der Hamas zuzuschreiben ist ein
Bonus für die westlichen Medien, denn die „böse“ Hamas, die Raketen von der zivilen
Bevölkerung her sendet, bringt die Moralität und Ethik israelischer Soldaten ohne Zögern
dazu, todbringende Raketen als Rache in diese zivilen Gebiete abzufeuern. Am Ende
verhelfen die durch Hamas verursachten toten Kinder den durchschnittlichen westlichen
Medien-Konsumenten während des Anhörens der Morgen-Nachrichten zu einem lauten
Freuden-Schrei. Diejenigen, die Israel Rache schwören, sind sowieso unmenschlich.
Um die Wahrheit zu sagen, das zeigt die unmenschliche Grundstimmung im Westen. Die
Besatzungsarmee zu verteidigen, nachdem man sie bis zu den Zähnen mit den modernsten
Waffen ausgestattet hat gegen eine Bevölkerung, die nur über Schleudern zu ihrer
Verteidigung verfügt, stinkt nach mentalem Moder. Wenn die Palästinenser sagen, sie sind
mehr als ein halbes Jahrhundert lang unter einer brutalen Okkupation gewesen und sie haben
ein Recht, sich mit Raketen zu verteidigen, nimmt niemand diese Stellungnahme zur
Kenntnis. Aber alle akzeptieren die Einstellung Israels, die eine viel schwächere ist, denn –
noch einmal – sie sind die okkupierende Armee, und nicht umgekehrt. Sie haben „kein Bein,
um darauf zu stehen“ (= keinen Anspruch vorzuweisen).
Quelle

Unter den schweren Angriffen, der immer engeren Blockade ist das Gesundheitssystem in Gaza in Gefahr zusammen zu brechen
Am zehnten Tag der laufenden Offensive gegen den Gazastreifen beginnt Israel, nach
Gutdünken auf Zivilpersonen und ihr Eigentum zu zielen, ebenso wie auf Gesundheits-
einrichtungen und Versorgungsbetriebe. Hunderte Personen wurden getötet, die Lebens-
bedingungen werden schlechter.
Israelische Streitkräfte zerstören absichtlich öffentliche Straßen, um Bewegungen der
Ambulanz zu behindern; sie greifen elektrische und Wasserleitungen mit schweren
Geschoßen an und verursachen schwere Schäden und sie versuchen, die Kreuzungen von Erez
und Kerem Shalom dicht zu machen, um den Zugang von Patienten zu Gesundheits-
einrichtungen und die Anlieferung von wesentlichem medizinischem Bedarf und Heizmaterial
zu verhindern.
Das unabhängige Menschenrechtszentrum Al Mezan (gegründet 1999) verurteilt Israels
Verletzungen des Völkerrechts, die klar als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die
Menschlichkeit zu bezeichnen sind. Al Mezan verurteilt auch die internationale
Gemeinschaft, an der Beendigung der Offensive zu versagen. Die internationale
Gemeinschaft müsste Israels Verpflichtung fordern, das Völkerrecht zu beachten, um den
Schutz der Zivilbevölkerung zu garantieren, besonders der Kranken, der verletzten Personen
und des medizinischen Personals. Lieferungen von Lebensmitteln müssen gewährleistet
werden, um der Verschlechterung der Lebensbedingungen Einhalt zu gebieten.
Die israelischen Behörden verhinderten am Beginn des Angriffs Bewegungen zum und vom
Gazastreifen, indem sie die Erez-Kreuzung komplett absperrten und damit die Bewegung von
Reisenden und Hilfsgütern einschränkten. Medienberichten zufolge haben israelische
Behörden am Dienstag (18. Mai ?) den Zugang eines Konvoys von Heilmitteln und
medizinischen Geräten den Zugang verwehrt, der von der palästinensischen Regierung in den

Gazastreifen entsendet wurde. Die UNO und internationale Institutionen haben versucht, den
Zugang heute (= 21. Mai) durch Verhandlungen zu erwirken. Die Verzweiflung von Kranken,
besonders Krebs- und Herzpatienten, die dringend eine Behandlung außerhalb von Gaza
benötigen, nimmt zu. Viele stehen in ständigem Kontakt mit Al Mezan’s Rechtsbüro und
suchen dort Hilfe und Intervention.
Israels seit 14 Jahren einseitig verfügte Blockade und Abschottung des Gazastreifens hat die
Lebensbedingungen sehr stark betroffen. Die Krankenhäuser in Gaza mussten eine ernste
Verschlechterung der Behandlungsmöglichkeiten und einen Mangel an Medikamenten
erfahren, was besonders jetzt und bei der großen Anzahl von Zivilisten kritisch ist, die bei
diesen Angriffen verletzt wurden. Nach den vom Allgemeinen Direktorium für Pharmazie im
Palästinensischen Gesundheitsministerium (MoH = Ministery of Health) fallen 45 % (lebens-)
wichtiger Medikamente und 33 % der wesentlich vorhandenen medizinischen Geräte unter
„Null-Vorrat“, d.h. weniger als Vorrat für einen Monat erhältlich. Das Defizit ist noch höher
(bis 56 %) an Labor- und Blutbank-Versorgung, und Covid-19-Tests mussten vollständig
eingestellt werden wegen der Schäden, die das Al-Rimal-Klinikzentrum während eines
Angriffes erfuhr. Die Schließung nimmt dem Gesundheitssektor auch institutionelle
Entwicklung und Assistenz weg, und verhindert die Aufnahme von Volontären aus
spezialisierten medizinischen Teams und den Zugang zu wesentlichen Medikamenten und
Behandlungen.
Die vom Palästinensischen Gesundheitsministerium herausgegebene Information bestätigt,
dass israelische Streitkräfte offenkundig auf die Beschädigungen von Gesundheits-
einrichtungen zielen. Kürzlich haben Angriffe schwere Schäden an 22 Einrichtungen in
verschiedenen Gebieten des Gazastreifens angerichtet, wodurch medizinische
MitarbeiterInnen verletzt und Hauptstraßen zerstört wurden, und damit die Bewegung von
ärztlichem Personal und Ambulanzen, die die Verletzten aufnehmen sollten, behindert wurde.
Das MoH selbst musste lebenswichtige Dienste einstellen.
Am Montag, dem 17. Mai 2021 griffen israelische Streitkräfte mit schweren Raketen ein
Regierungsgebäude gegenüber dem MoH-Hauptquartier and dem Al-Rimal Klinikzentrum an
und verursachten enorme Schäden am Ministerialgebäude. Sie verletzten auch Dr. Majed
Salha. Außerdem musste MoH die Durchführung der P.C.R.-Tests einstellen, und die
ärztlichen MitarbeiterInnen sind nicht mehr in der Lage, Covid-19 Beratungen vorzunehmen.

(P.C.R. = Polymerase Kettenreaktion). Das wird zu einem öffentlichen Gesundheits-Desaster
führen, weil es verhindert, dass neue Ansteckungen entdeckt werden. Das ist besonders
schrecklich für jene, die in UNRWA-Schulen evakuiert wurden, weil es dort unmöglich wird,
die Abstandregeln einzuhalten.
Die israelische Aggression hindert auch die Menschen im Gazastreifen, Gesundheitszentren
wegen der Covid-19-Impfungen zu erreichen, und damit wird auch die Fähigkeit der
„Schnelle-Antwort-Gruppen“ gehindert, Testungen innerhalb der Gemeinde durchzuführen.
Nach Angabe der MoH erreichte die Anzahl der Verluste beim israelischen Angriff auf den
Gazastreifen am Dienstag, dem 18. Mai 2021, 217 Personen, davon 63 Kinder, 36 Frauen und
16 ältere Personen. Die Anzahl der verwundeten Personen hat damit 1.500 erreicht, davon
sind 450 Kinder und 295 Frauen, 50 davon sind in kritischem Zustand. Die Wundtypen sind
verschieden: 370 Personen haben Verletzungen am Oberkörper, 130 Kopfverletzungen. Das
Defizit an der Stromversorgung hat 70 % erreicht, was riesige Schwierigkeiten für die
Gesundheitseinrichtungen im Gazastreifen bedeutet. Viele Basisversorgungen können nicht
gewährleistet werden. Die MoH muss Generatoren für eine alternative Stromversorgung für

Spitäler laufen lassen. Diese gleichzeitige stundenlange Abhängigkeit von Generatoren
verschlingt Unmengen an Heizmaterial, das sehr bald zu Ende sein wird, weil Israel seinen
Zugang zum Gazastreifen blockiert. Die Situation würde sehr ernst werden, wenn Israel seine
Drohung wahr macht, jegliche Stromversorgung für den Streifen komplett zu verhindern.
Al Mezan wiederholt seine Betroffenheit über den Zusammenbruch des Gesundheitswesens
im Gazastreifen, die Verdichtung der Blockade und das fortwährende Zielen auf medizinische
Institutionen. Al Mezan verurteilt stark das Versagen der internationalen Gemeinschaft,
Patienten und medizinische Einrichtungen und Institutionen zu schützen und aufzufordern,
dass Israel seine Angriffe einstellen möge, das Völkerrecht für Patienten und verletzte
Personen respektiere und den Zugang von lebensnotwendigen Gütern für die
Zivilbevölkerung sichere. Al Mezan fordert die internationale Gemeinschaft auf, fühlbare und
sofortige Schritte zu unternehmen, um die israelische Aggression auf den Gazastreifen zu
stoppen und Israel unter Druck zu setzen, die Blockade zu beenden und die Verpflichtungen
unter dem Internationalen Menschenrecht (IHL) zu erfüllen. Die internationale Gemeinschaft
muss Vereinbarungen über Verantwortlichkeit entwickeln und jene zur Rechenschaft ziehen,
die unter Verdacht stehen, im oPT (= occupied Palestinian Territory – besetztes
palästinensisches Gebiet) Kriegsverbrechen zu begehen.
(Quelle)

Keine Raketen-Sirenen mehr seit 1Uhr früh (1 a.m.), weil der Israel-
Hamas-Waffenstillstand nahe zu sein scheint.
Israel hatte eine relativ ruhige Nacht am Mittwoch (19.5.) ohne Raketen-Sirenen seit
ungefähr 1 Uhr früh bis Donnerstag morgens. Die Ruhe entstand dadurch, dass Israel und
Hamas angeblich nahe an einem möglichen Waffenstillstand waren, der bereits wirksam
werden könnte am Donnerstag abends oder Freitag nachts. Ein höherer Hamas-Beamter sagte
am Mittwoch nachts zu CNN, dass er erwarte, das Waffenstillstandsabkommen könne
innerhalb der nächsten paar Tage erreicht werden.
„Ich glaube, die Mediation zum Waffenstillstand wird arbeiten“, sagte Mousa Mohammed
Abu Marzook, der Vize-Vorsitzende des politischen Zweiges von Hamas. „Die Gleichung
war klar – wenn sie eskalieren, eskalieren wir. Wenn sie aufhören, auf Gaza zu schießen,
hören wir auf, nach Tel Aviv zu schießen. Israels Aktionen in Jerusalem und Sheikh Jarrah
haben die Al-Aqsa-Brigaden veranlasst, die Kampagne zu eröffnen“, sagte er. „Jegliche
Verhandlungen für einen Waffenstillstand müssen das ansprechen,“ fügte er hinzu. Trotz
dieser Forderung sagte der Minister für Nachrichten, Eli Cohen, dass Israel entschlossen sei,
die Operation so lange fortzusetzen als notwendig sei, um die Sicherheit für den Staat Israel
wieder herzustellen. „Wir werden die Operation beenden, wenn wir das Gefühl haben, wir
haben unsere Ziele erreicht“, sagte Cohen im Kan Radio. Während eines Telefonanrufes von
Präsident Joe Biden mit Premierminister Benjamin Netanyahu am Mittwoch sagte Biden, „er
erwarte eine signifikante De-Eskalation auf dem Pfad zum Waffenstillstand“. Netanyahu
erklärte Biden, dass die Operation weitergehen werde, bis die israelischen Bürger sicher sind.
(Quelle)

PCHR (= Pal. Zentrum für Menschenrechte): „ Tag 10 der israelischen Offensive auf
Gaza: Heftiger Artilleriebeschuss und systematische Zerstörung von Häusern“
(Bild: Hauszerstörungen in Gaza)

Die Todesrate erreicht 221 Personen, darunter 62 Kinder und 36 Frauen – und die Gesamtzahl
an Verletzungen erreicht 1034 Personen, darunter 310 Kinder und 217 Frauen.
Am 10. Tag in Folge führten die IOF (= Israeli Occupation Forces – Israelische
Besatzungskräfte) ihre Offensive auf den Gazastreifen fort und führten dutzende intensive
Luft-, Land- und See-Angriffe durch, wobei sie auf Wohnhäuser und zivile Einrichtungen
zielten. Als Ergebnis wurde das Kommunikationsnetz ausgeschaltet und die Internet-Dienste
im südlichen Gazastreifen wurden beschädigt.
Die palästinensische Telekommunikations-Gesellschaft meldete, dass eine der Hauptlinien
des Fiber-Optik Internetdienstes, die die Regierungsämter des zentralen und südlichen Gaza-
streifens mit Gaza-Stadt verbindet, heute in der Morgendämmerung beschossen wurde, und
Gaza von der Welt außen isolierte; es war eine der ständig aktiven Verbindungen für die von
Palestine Cellular Communications Company „Jawwal“ bereitgestellten Dienste.
Zusätzlich zu den gestern von der Presse des PCHR erwähnten News wurden 8 Palästinenser,
darunter eine Frau und ein Kind getötet, 76 andere wurden verwundet. Auch darunter waren 9
Frauen und 11 Kinder. Durch die israelischen Luftangriffe wurde 12 Häuser und verschiedene
Einrichtungen demoliert. Dadurch hat sich die Anzahl der beschossenen Häuser auf 146
erhöht, darunter waren etliche Hochhäuser.
Seit dem Beginn der israelischen Offensive ist die Zahl der Toten auf 221, darunter 62 Kinder
und 36 Frauen, und die Zahl der Verwundeten auf 1034 angewachsen, darunter 310 Kinder
und 217 Frauen.
Nach dem täglichen Update des Palästinensischen Gesundheitsministeriums hat sich die Zahl
der Verletzten bis jetzt auf 1550 erhöht; darunter sind 400 Kinder und 270 Frauen. Unter den
Verletzten sind 50 in kritischem Zustand und 340 liegen zwischen ernsthaft und moderat.
Quelle:

Übersetzung: Gerhilde Merz

Diesen Text hat mir Ranjan Solomon 2x zugesandt, nachdem er einmal zurückgekommen war,
mag sein, weil mein Computer Faxen gemacht hat, vielleicht aus anderen Gründen. Dadurch
hat sich auch ergeben, dass die „Tagesneuigkeiten“ von heute (31.5.) diesem Text ein
wichtiges Stück voraus sind.
Und er hat mir seinen Lieblingsspruch wieder einmal geschickt. Du kennst ihn vielleicht, aber
trotzdem:

“There may be times when we are powerless to prevent injustice –

Es mag Zeiten geben, in denen wir nicht die Kraft haben Ungerechtigkeit zu verhindern.

But there must never be a time when we fail to protest.

Aber niemals darf es eine Zeit geben, in der wir nicht bereit sind zu protestieren.