Palestine Update Nr. 530 – eingegangen am 25. Februar – Erstübersetzung leider verloren

Palestine Update Nr. 530 – eingegangen am 25. Februar – Erstübersetzung leider verloren 

Gewaltlosigkeit und Dialog sind das beste: Aber auch sie haben einen Platz am Abstellregal

Kommentar des Herausgebers

Menschen in der ganzen Welt, die Gerechtigkeit suchen, tun was sie können und müssen, um auf den Zustand der Palästinenser einzugehen, die gefangen sind in einen vertiefenden Kreislauf von Gewalt, Demütigung und Verzweiflung. Palästinenser haben ihre Brüder und Schwestern weltweit angerufen, je intensiver ihr Leiden ist. Sie vergießen Tränen während sie in Ängsten rufen: „Genug ist genug, keine Worte mehr ohne Taten, es ist Zeit zu handeln“. Seit diesem Ruf sind die Kirchen, die Sozialgesellschaft, die Gemeinschaft für Menschenrechte weltweit einzeln und im Kollektiv auf dringende Weise nach Gerechtigkeit gerufen. Jedoch die Palästinenser leiden unter Landdiebstahl, noch mehr Siedlungen, gewaltsamer Umsiedlung, Entheiligung ihres Erbes und ihrer heiligen Stätten, willkürlichem Arrest, Mord und Vertreibung. Andererseits genießen Israelis jedes einzelne geschenkte Land des historischen Palästinas, während die Palästinenser nur Zusagen zur Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft erhalten. Als um unvorhergesehen und als zusätzliche Demütigung auszuteilen, werden Palästinenser ermutigt, Zurückhaltung zu üben und unangemessene Lösungen zu akzeptieren, deren Architekten westliche Länder sind. Im Gegensatz dazu sammeln Israelis wirkliche finanzielle, militärische und politische Unter-stützung von der gleichen internationalen Gemeinschaft, und ein blindes Auge wendet sich ab von der skrupellosen militärischen Aggression und Einschnürung der palästinensischen Rechte. Sogar westliche Hilfe für Palästina ist keine andere Medizin. Ihre Funktion ist zu versuchen, die Palästinenser zu Stille und Unterwerfung zu beruhigen, indem man sie festlegt auf die Notwendigkeit zu überleben, nicht auf eine weit entfernte Zukunft, die in Freiheit mit Gerechtigkeit einzuwurzeln ist. Die Palästinenser nehmen dies wahr, aber müssen abwarten, bis ihre Zeit kommt. Sie wird! Sie muss! Führer der Länder, die jedes Jahr die UN-Generalversammlung besuchen und beim Frieden schwören, haben riesige Erwartungen in einen solchen Frieden. Aber sie müssen sich selbst fragen: „Wagen wir mehr als Worte?“ Es mag an der Zeit sein, dass Länder jeden Weg für möglich halten, um Israel an den Tisch zu  bringen für Gespräche, bei denen es echt um Gerechtigkeit geht. Die Modelle von Madrid und Oslo haben tieferes Leiden für Palästina im Namen eines dauerhaften Friedens gebracht. Mediatoren haben Wolle über die Augen der Palästinenser gezogen, indem sie ein fiktives Friedensangebot vorbrachten, bei dem die Palästinenser Tag für Tag mehr verlieren. In der Asymmetrie, die Palästina von Israel trennt, gewinnt Israel jetzt leicht. Lasst uns dieses unbestreitbare Faktum wissen: ‚Das ist nur für jetzt! Die Zeiten ändern sich!‘ Mein lieber Freund und globaler Partner im Kampf für Palästina um Gerechtigkeit schrieb mir in Beantwortung eines Editorials für Palestine Updates, in welchem ich behauptete, Hamas könnte das einzige Bollwerk sein zwischen Israel und der Unterwerfung und politischen Auslöschung der Palästinenser. Er fragte: „Gibt es da keinen Raum für eine authentische globale Bewegung, die wahre Gerechtigkeit in Palästina/Israel bringt, die mehr als eine Fleckerlteppich-Vereinbarung ist? Es war eine Frage, die die Anmerkung ausschließt, dass ein bewaffneter Kampf unvermeidbar ist. Ich erinnerte mich daran, was Gandhi einmal den Briten sagte, als sie in der aggressivsten Phase der Kolonisierung waren. Er sagte, wir suchen Frieden durch Gewaltlosigkeit. Aber wenn ihr unseren gerechten Anspruch nicht hören oder verstehen könnt, kennen wir auch andere Methoden. Vielleicht ist Gewaltlosigkeit ein Dasein auf dem Abstellregal, das nicht für immer ist. Bei Israels derzeitiger Einstellung und bei einer schwachen, wenn auch überzeugten Friedensbewegung, und einer zurückhaltenden internationalen Gemeinschaft ist diese Idee eines friedlichen Endes der Okkupation etwas weit hergeholt. Und trotzdem kann sie der ideale Abschluss sein. Aber dann muss es auch Mediatoren geben, die den Mut haben, für die Wahrheit und Gerechtigkeit in einer fairen Art einzustehen. Das ist für diese Sache weder innerhalb des Bereichs der politischen Interessen der USA noch derer von Europa. 

Eine neue Gruppe von Akteuren – vielleicht sogar hervorragender Bürger und Staatsleute – von unterschiedlichen Teilen der Welt – eine Gruppe von Leuten mit hoher Glaubwürdigkeit von Fairness und einem tiefen Verstehen von Geschichte, Religion, und Gerechtigkeitspolitik!

Zu solch einer Gruppe braucht es einen Afrikaner, einen Asiaten, Lateinamerikaner, einen Bewohner der pazifischen Inseln, einen Bürger der Karibik und Europäer und Nord-Amerikaner. Der Weg vorwärts liegt außerhalb des Gewohnten, nicht bei den bequemen Optionen, die irrationale und kurzsichtige Politiker wählen würden. Es ist möglich, zu dieser Vorstellung zu lachen und sie vom Tisch zu blasen. Der Stand des Spiels in Israel/Palästina ist jetzt, dass Israel mit einem Referee und Linienrichtern an der Seite von Israel spielt. Es gibt kein gleichwertiges Spielfeld. UND die Tormänner sind ständig am Ausgewechselt-werden.

Es ist einfach undurchführbar, westliche Regime zu haben, die, nachdem sie Kolonialismus praktiziert haben, jetzt in die Arena der Versöhnung schreiten. Versöhnung verlangt als Voraussetzung Gerechtigkeit. Traurigerweise müssen wir einen Mandela oder einen Tutu

vermissen, die uns voranbringen würden. 

Ranjan Solomon

Die Palästinenser brauchen keine Stellungnahmen mehr sondern praktische Maßnahmen

Die Außenminister von Deutschland, Ägypten, Frankreich und Jordanien wiederholten die Verpflichtung ihrer Länder zum Erzielen eines gerechten, umfassenden und dauernden Friedens bezüglich des Themas israelische Okkupation von Palästina. Die Außenminister betonten, dass sie nach einer Lösung Ausschau hielten, die auf das Zweistaaten-Modell zu gründen war – Israel und Palästina. Jede Lösung müsse die „legitimierten Rechte“ aller Israelis und Palästinenser „in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, den zutreffenden Resolutionen der Vereinten Nationen und abgesprochenen Parametern, einschließlich der arabischen Friedensinitiative“ erfüllen.

Die Minister äußerten ihre „Sorgen“ wegen der „zunehmenden Spannungen am Boden“ und forderten „die Dringlichkeit der Aufnahme von ernsthaften, inhaltsreichen und wirksamen direkten Gesprächen und Verhandlungen“. Sie betonten auch die Wichtigkeit, einen politischen und wirtschaftlichen Horizont zu schaffen … und die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern. Sie hoben die Notwendigkeit hervor, sich zurückzuziehen von „allen einseitigen Maßnahmen, einschließlich dem Bau und der Erweiterung der Siedlungen, der Landkonfiskation und der Vertreibung der Palästinenser von ihren Wohnstätten“. Sie forderten auch ein Ende der Enteignung von palästinensischen Wohnstätten in den besetzten Bezirken Sheikh Jarrah und Silwan im besetzten Jerusalem. 

Jahrzehntelang hat die palästinensische Leitung mit Rückendeckung der Vereinigten Staaten, Israels und der Arabischen Staaten gesagt, der Israel-Palästina-Konflikt sei der schwierigste im Mittleren Osten. Deswegen haben sie nach einer dringenden, jedoch gerechten, umfassenden und dauerhaften Lösung gerufen. Die Palästinenser haben nichts Anderes als Landdiebstahl, Ausdehnung der israelischen Siedlungen, Enteignung von Wohnstätten, die Entheiligung heiliger Stätten, willkürliche und administrative Festhaltung, gewaltsame Vertreibung, tägliches Morden und Entzug von Rechten gesehen. Andererseits erfreuen sich die Israelis über jeden einzelnen Segen durch das Land des historischen Palästinas. Die Palästinenser bekommen nur die Versprechen von Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, zusätzlich nach der Ermahnung zur Selbstkontrolle, dem Führen von Gesprächen und der Annahme von vorgeschlagenen Lösungen, während die Israelis echte finanzielle, militärische und politische Unterstützung durch die gleiche internationale Gemeinschaft erhalten, gleichzeitig mit der Rückendeckung jedes einzelnen Angriffs und der Verletzung der palästinensischen Rechte. Tatsächlich verlängert die internationale Gemeinschaft den Israel/Palästina-Konflikt nicht, aber sie arbeitet daran, die Palästinenser loszuwerden und ihren Landbesitz den Israelis zuzuschieben. Das ist die reale internationale Gleichung in Bezug auf den schlimmsten Konflikt im Mittleren Osten.

(Lesen Sie das Ganze)     

   

Annäherung an Israel nach der Lösung des Themas Palästina: der Außenminister der Saudis

Saudi Arabien sagte am Montag, jede Annäherung zu Israel wird kommen, sobald eine gerechte Lösung der palästinensischen Sache gefunden worden sei, berichtete die ‚Anadolu News Agency‘. „Die Priorität ist jetzt, eine Übereinstimmung zu finden, damit Israelis und Palästinenser zusammensitzen und einen Friedensprozess finden können, der durchführbar ist“, sagte Prinz Faisal bin Farhan, der Außenminister der Saudis, in einem Interview mit der israelischen Zeitung ‚Maariv‘ bei den Nebengesprächen an der Münchener Sicherheits-Konferenz. „Die Integration von Israel in der Region wird ein riesiger Vorteil sein, nicht nur für Israel selbst, sondern für die ganze Region“, setzte er hinzu. Der Top-Diplomat der Saudis sagte, das Fehlen eines politischen Friedenshorizonts zwischen den Palästinensern und den Israelis würde „die extremistischsten Stimmen in der Region stärken“. Von Seiten der Behörden der Saudis gab es keine Bestätigung für das Interview mit der israelischen Tageszeitung.                

Saudi Arabien hat wiederholt seine Verpflichtung für die arabischen Parameter für den Frieden mit Israel wiederholt, ausgedrückt in der 2002 von den Saudis vorgeschlagenen 

‚Arabischen Initiative‘ nach der Normalisierung der Beziehungen mit Tel Aviv als Antwort auf den Abzug von den 1967 besetzten Gebieten. Israel besetzte Ostjerusalem während des arabisch-israelischen Krieges 1967 und annektierte die ganze Stadt 1980 in einer Bewegung, die niemals von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wurde. 

(Quelle)

Von Bürgern geleitete Petition fordert Europa auf, den Handel mit den Siedlungen zu bannen

Eine Petition, die die EU aufruft, die israelischen Siedlungen zu boykottieren, erhält die Unterstützung von mehr als 100 Organisationen der Zivilgesellschaft und Politikern. 

Aktivisten haben Europa aufgefordert, den Handel mit illegalen israelischen Siedlungen zu unterbinden; die von den Bürgern geleitete Petition erhielt die Unterstützung von dutzenden Gruppen der Zivilgesellschaft, darunter die in New York beheimatete ‚Human Rights Watch‘.

„Die Siedlungen rauben gesetzeswidrig der Bevölkerung ihr Land, ihre Ressourcen und ihren Lebensunterhalt“, sagte der Chef-Verantwortliche von HRW, Bruno Stagno, in einer Stellung-nahme. 

„Kein Land sollte den Handel mit Gütern ermöglichen, die aufgrund von Landdiebstahl, Vertreibung und Diskriminierung hergestellt werden.“ Die Rechtsgruppe unterschrieb eine europäische Initiative, die Unterschriften sammelten, um die Petition der EU vorzulegen, damit diese ihre Politik gegenüber Israel und „den Handel mit illegalen Siedlungen ein- für allemal verändere“. Die Petition wurde der ‚European Citizen’s Initiative‘ vorgelegt, einer Lobbying-Arbeitsgruppe, die gegründet wurde, um alle Bürger zu ermutigen, Petitionen an europäische Institutionen vorzulegen, was bedeutet, sie sollten sofort anfangen mit dem Sammeln von Unterschriften. Sie wurde bereits unterstützt von mehr als 100 Organisationen der Zivilgesellschaft, Graswurzelbewegungen, Gewerkschaften und Politikern.  

Die Petition wendet sich an europäische Staaten und Politiker, um Gesetze zu erlassen, die den Import von Produkten bannen, die in illegalen israelischen Siedlungen hergestellt wurden, und gleichzeitig den Export von EU-Produkten dorthin ungesetzlich zu erklären. „Dieses Gesetz soll für alle besetzten Gebiete überall gelten, darunter dem Occupied Palestine Territory (OPT) und Israels illegalen Siedlungen dort“, steht auf der Website dieser Petition.

„Das Gesetz will auch ein kräftiges Signal rund um die Welt senden, dass die EU nicht länger Landdiebstahl mit Handel und Profiten belohnen wird.“ Die Initiative fällt mitten in die Forderungen von Rechtsgruppen, die Israel verantwortlich machen für seine Behandlung von Palästinensern in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten.     

(Lesen Sie den ganzen Artikel)

Künstler boykottieren das Sidney-Festival wegen des israelischer Geldzuweisungen

(Bild: Strandpanorama von Kapstadt, im Hintergrund Tafelberg (?)

Wenigstens zwei Journalisten haben sich wegen der Verbindungen der Organisationen zur israelischen Botschaft zurückgezogen von dem oft als Afrikas größtes Straßenkunst-Festival in Kapstadt beworbenen Event, sagte die Boycott Divestment and Sanctions Coalition (BDS) in Südafrika. Ismail Mahomed, der Direktor des ‚Center of Creative Arts‘ in Durban und Mike van Graan, ein bekannter südafrikanischer Theaterschriftsteller, zogen sich zurück aus der ersten ‚National Public Arts Conference‘, die am Mittwoch parallel mit dem Festival stattfinden sollte. Baz-Art, die Gesellschaft, die das International Public Arts Festival (IPAF)  

jetzt in seinem sechsten Jahr organisiert, weigerte sich, seine Partnerschaft mit der israelischen Botschaft zu beenden. Aktivisten vermuten, die Gesellschaft habe eng mit der South African Zionist Federation (SAZF) zusammengearbeitet, indem sie israelische Künstler zu dem Festival gebracht hat, um riesige Wandmalereien quer durch die Stadt anzufertigen. 

In einer Stellungnahme begrüßte die ‚South Africa’s BDS Coalition‘ den Rückzug von Mahomed und van Graan und forderte die Baz-Art auf, auf Förderungen von Israel zu verzichten. Die Coalition drängte zusätzlich „die ‚City of Cape Town Metro‘, die ‚Western Cape Provinz- Regierung‘ und die ‚Nationale Sport-, Kunst- und Kulturabteilung‘, ihre Unterstützung für Baz-Art einzustellen und sich dem Versprechen der Regierung zur Unterstützung von Palästina … anzuschließen. Welch bessere Zeit gäbe es für Baz-Art und die Kultur-Gemeinschaft in Südafrika als aufzustehen gegen das Apartheid-Israel und sich zu weigern, Israels Apartheid-Regime zu normalisieren?“, fragte die Coalition. „Wenn wir die Unterstützung oder Fundierung von Schulden durch die israelische Regierung oder die Arbeit mit zionistischen Gruppen über kulturellen Austausch zwischen Israel und Südafrika akzeptieren, sind wir Komplizen, indem wir das verbrecherische Verhalten des israelischen Staates kunstwaschen. 

Geschrieben von Azad Essa         

   Israelische Siedler stürmen das archäologische Gebiet nördlich von Nablus

Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden stürmten Massen von israelischen Siedlern das archäologische Gebiet von Sebastia nördlich der Stadt Nablus, sagt eine Quelle der Stadtverwaltung. Der Bürgermeister von Sebastia, Mohammad Azzem, erzählte den Reportern, dass einige 150 Siedler sich unter dem Schutz des israelischen Militärs den Weg in die Anlage erzwangen, die den Zugang zu der Anlage als ‚für Palästinenser verboten‘ erklärten. Eine große Einheit von israelischen Soldaten überfielen die Stadt und fuhren fort, die Anlage abzusperren und die Palästinenser daran zu hindern, sie zu betreten, um Platz zu machen für das Eindringen der Siedler.

Etwa 11 km entfernt von Nablus liegt Sebastia als eine kleine historische Stadt auf einem Hügel mit einem Panorama-Blick über die ganze Westbank; sie hat eine Bevölkerung von etwa 3.000 Palästinensern. Als wichtige Siedlung während der Eisenzeit, wie auch während der griechischen und römischen Perioden enthält diese Stadt ein römisches Amphitheater, Tempel, eine byzantinische und Kreuzfahrerkirchen, die dem Täufer Johannes gewidmet sind, der Jesus Christus im Jordan taufte, und zudem eine Moschee, die zu Ehren des heiligen ‚Vorläufers Jesu‘gebaut wurde. Christen und Muslime glauben, die Stadt sei der Begräbnisort des heiligen Johannes. 

Israel hat versucht, die Stadt zu übernehmen, die inzwischen Schauplatz eines heißen kulturellen Konflikts geworden war, bei dem man die palästinensische Behörde gehindert hatte, Restaurierungsarbeiten im Städtchen durchzuführen; man hat so verboten, Touristik-Dienste für Besucher aus aller Welt einzurichten, und hat Antiquitäten gestohlen. Die Palästinenser beklagen sich, dass israelische Siedler die Stadt wiederholt angegriffen haben

und Teile ihrer antiken Denkmäler einzäunten, wo sie religiöse Rituale abhalten. Israel benutzt den jüdischen nationalistischen Namen „Judäa und Samaria“, um die besetzte Westbank zu bezeichnen, und um seine erschwindelten Landforderungen zu betonen und ihnen den Anstrich der historischen und religiösen Legitimität zu geben.  

(Lesen Sie weiter in ‚Palestine News Network‘  

Die Schwachen unterdrücken

JERUSALEM - OCTOBER 19: Israeli police arrest a Palestinian at Damascus Gate as Palestinian Muslims stage a march to mark the day of Mawlid al-Nabi (birth of Prophet Muhammad) in Old City, East Jerusalem, on October 19, 2021. Several Palestinians were arrested during the intervention. ( Mostafa alkharouf - Anadolu Agency )(Bild: Foto eines Militaristen, der offenbar einen jungen Mann festhält)

Feiglinge beschränken sich darauf, die Schwachen zu überwältigen, um sich selbst den Anschein der Stärke zu geben. Das ist es, was die Okkupation in Palästina tut. Es gibt häufig Szenen von Angriffen auf Kinder, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Frauen. Die Geschichte von der brutalen Behandlung und dann dem Arrest des unschuldigen jungen Mannes mit Down-Syndrom, Mohammed Al-Ajlouni im Bezirk Sheikh Jarrah im besetzten Jerusalem ist weder die erste noch die letzte in diesem Zusammenhang. Das Gleiche passierte mit dem Kind Muhammad Shehadeh (14), der von den Besatzungskräften in der Stadt Al-Khader südlich von Bethlehem totgeschossen worden ist, weil er angeblich Steine auf sie geworfen hat. 

Außerdem werden mehr als 700 palästinensische Kinder jährlich in Arrest gesteckt und einem Verfahren unterworfen, und um die 2.200 wurden durch die Schüsse der Besatzung von 2000 bis heute ermordet, sagen die Zahlen der Menschenrechtsorganisationen. Trotz der eindrück-lichen Dokumentation, welche diese Institutionen über solche Verbrechen gegen Kinder führen, waren sie nicht in der Lage, irgendeinen israelischen Beamten dafür zur Verantwortung zu ziehen aufgrund der Mitschuld der internationalen Gemeinschaft, einerseits und des Mangels an Aktivität der Palästinensischen Autorität andererseits.

(Lesen Sie den ganzen Bericht)

(Übersetzung: Gerhilde Merz)