PU 558, Subject: Attribution change for 1948 –  1.6.2022

Palestine Update Nr. 558 – Veränderungen gegenüber 1948

Gastkommentar von Steve Liddle

Der Autor ist unabhängiger Forscher und lebt in Neuseeland. 3018 lehrte er an einer Universität in der Westbank und ging von dort ab, als der in Pension gehende Archivleiter Yaacov Lukowicz gesagt haben soll: „Wie können wir uns eine Demokratie nennen, wenn 95 % aller Archive unter dem Verschluss des PMO (= Prime Minister’s Office) liegen?“

(Bild: Porträt von Steve Liddle) 

Während sich die Welt mit einer Pandemie herumschlug, hat sich die Gewalt der Besatzer in Israel/Palästina intensiviert mit zunehmenden Provokationen durch die „Siedler“ und des IDF 

(= Israel Defence Forces … israelische Verteidigungsarmee) 

In einem Artikel in der ‚Washington Post‘ drückte der Journalist Gideon Levy seine Überzeugung aus – nach mehr als 30 Jahren Berichterstattung aus OPT (= occupied Palestinian Territory – besetztes palästinensisches Land) – dass Israels alles überschreitende Verteidigung der Sicherheit gegenüber Menschenrechtsverletzungen dünn geworden sei in den USA. 

In Israel jedoch ist das Leben mit Gegensätzen so eingeengt, dass Ignoranz bezüglich der Informationen plus Knie-Zittern auf Grund von Beschuldigungen wegen Antisemitismus immer noch eine Form von ‚Iron-Dome‘-Schutz braucht. Nach Levy’s Erfahrung ist jedoch der Ausnahmezustand so sehr Teil des Daseins als Israelis geworden, dass Selbstzensur alles bedeutet für NGO-Berichte, die Zeugnis geben für Apartheid im System, und damit wenig Medienpräsenz erfahren mit Ausnahme seines eigenen Blattes ‚Haaretz‘.

Unter Verwendung der Widersprüche Israels in Bezug der Antworten auf die Ukraine: Retten nur für jüdische Flüchtlinge – Zustimmung zu Molotow-Cocktails „dort, aber nicht hier“ – anfangs Russland nicht kritisieren, listete Levy Mechanismen in der Verantwortung Israels auf … einschließlich der Manipulation der Medien und der Rechtfertigung des Opferstatus. 

Im Ableugnen, beharrte Levy, ist Israel realistisch, genau, weil Israels Eigenschau es nicht ist. 

Nicht nur ist Israel eine Demokratie, es ist „die beste“ mit IDF (=Israel Defence Forces) und immer noch die am meisten „moralische“: „Die Armee ist Gott, Zionismus ist ihre Religion.“

Wie wird eine Nation rechtschaffen selbst-täuschend?

„Die Antwort ist kurz“, sagt Levy, „Es ist Mangel an Verantwortlichkeit – und Geschichte!“ 

Vergangene Woche hat die Premierministerin einer der erfolgreichsten liberalen Demokratien – als Haus der Freiheit deklariert – vor einer anderen Hörerschaft der USA dargelegt, warum ihr Land kürzlich seine Geschichte in Schulen ‚allumfassend‘ gemacht hat. Um gegen die Verflachung der selbst-korrigierenden Macht der Demokratie anzugehen, informierte sie Harvard-Absolventen, dass „in diesem Jahr unsere jungen Leute alles über ihre Vergangenheit, ihre Kultur und ihre Geschichte lernen werden“.

Obwohl sie zugibt, dass immer eine „Reihe von verschiedenen Anschauungen zu Ereignissen und Entscheidungen“ vorhanden ist, betonte Ardern die Bedeutung, schon in einem uninformierten Alter Analyse und Kritik zu erlernen. Wie unsere Premierministerin betonte, erklärt eine junge Insel-Nation viel älteren Nationen nicht, was sie tun sollen. Daher biete ich als Bürgerin dieses Landes eine Fallstudie an: Mitte der 1980er Jahre begann mein Heimatland einen Rückkehr- und Kompensationsprozess für seine historischen Landnahmen. Aber – wie Arden auch andeutete, die Geschichte richtig einzuordnen heißt zuerst, sie zu kennen – ihre Aufstände, Massaker und alles andere.

Ehe das Land ein Tribunal aufstellt, um Ansprüche zu hören, hat eine Dekade von Protesten

unbedarfte Bürger motiviert, die Mechanismen von Landraub zu lernen. Die Annahme durch

die ganze Partei folgte – nach rigorosen Debatten, die sich auf Enthüllungen der Historiker 

stützten. 

 

Obwohl Kompensationen ein Bruchteil der Werte war, legte der gute Wille aller Parteien, 

die sich eine bessere Zukunft für die mehr als 200 Ethnien wünschten, eine akzeptierbare 

Gerechtigkeit vor – eine, die auf Menschenrechte baute.

 

Ardern spricht mit einiger Autorität. Sie zitiert 50 % der weiblichen Abgeordneten, 20 %

eingeboren. Den ‚Ersten des Landes‘ (= tangatawhenua) wird ein besonderer Status gegeben, 

aber dieses ist eine Demokratie, die vom Vermögen abhängt, eine der ältesten der Welt.

 

Winston Churchill’s Maxime, „Je weiter wir nach hinten schauen, desto weiter nach vorwärts

sehen wir“ ist hier brauchbar. Aber sie stellt andere Fragen. Wie genau ist unser Blick? Was 

tun wir mit dem, was wir sehen? Und: „Wie weit zurück?“ 

 

Seit 1948 folgte nach zwei Weltkriegen, dem Holocaust, der Formulierung der Menschen-

Rechte, dass sich die meisten Nationen zu Gunsten des Völkerrechts von den alten 

Forderungen trennten. Ob Israels Nicht-Leugnung von seinem Gefühl des Außergewöhn-

lichen stammt oder seinem Nichtwissen, wie ‚Landraub‘ vor sich geht … der Weg zu einem 

ehrenvollen Rückzug ist klar. Und möglich.

 

Gideon Levy ist beinhart. Wenn Israels Geschichte – 1948 und vor 1947 – nicht bekannt ist

und wieder gutgemacht wird, bleibt Israel ein gewalttätiger, unsicherer Staat, verteidigt von einem ähnlichen. Der schlimmste Aspekt von getrennter Entwicklung – sagt Levy – ist sein am meisten sprechendes Symptom: die Entmenschlichung und Dämonisierung der ‚Araber‘. Ein Apartheidstaat, sagt er, kann nicht zugleich eine Demokratie sein.     

 

Und wenn die Israelis das nicht sehen können, sollten sie sanktioniert werden wie Russland, bis sie das tun.

 

Steve Liddle

    

Es gibt viele Gründe, dass diese Themen Israel und die USA laufend quälen. In Israel ist es die Okkupation und die Gewalt, die folgt. 

 

Seit 2000 wurden im israelisch/palästinensischen Konflikt insgesamt 971 Kinder getötet, das sind 18 % der Gesamtzahl der Toten in diesem Konflikt. 

Von den getöteten Kindern waren 88 % Palästinenser und 12 % Israelis. 

Seit 2014, schätzt das US Gun Violence Archive (= Archiv über Waffengewalt), seien 34.500 Kinder bei Schießereien getötet oder verwundet worden, mehr als 6.500 davon unter dem Alter von 12 Jahren. Es liegt mehr als eine grausame Ironie in der Tatsache, dass das Land, das Israels Sicherheit garantiert, bei weitem mehr Tote durch Schusswaffen verzeichnet als irgendein anderes entwickeltes Land – 214 Massenerschießungen nur in diesem Jahr bis jetzt.

Oder anders ausgedrückt: So viel Geisteskrankheit … oder „Böses“! 

Innerhalb des letzten Monats hat Israel die ethnische Säuberung von mehr als 1000 Palästinenser von ihrem Land angekündet (die größte Säuberung seit 1967); den Bau von mehr als 4000 neuen Wohnhäusern in illegalen israelischen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land; die Ermordung der führenden palästinensischen Journalistin Shireen Abu Aqleh und dann eine schockierende Attacke auf die Sargträger und Trauernden beim Begräbnis

Steve Liddle persönlich

 

 

Widerspenstigkeit der Westbank als Zeichen sich veränderter Zeiten

Eine Verweigerung der Übergabe

Weil die Palästinenser sich der 74. Wiederkehr ihrer gewaltsamen Vertreibung, der Nakba von 1947-49  erinnern, ist es klar, dass ein neuer Geist des Widerstands in Palästina nach so vielen Jahren der Stagnation aufkommt. 

(Bild: Nächtlicher Zusammenstoß…)

In den vergangenen zwei Monaten haben politisch motivierte palästinensische Angriffe auf Israelis zugenommen, wobei 18 Personen getötet wurden. Das zeigt eine nie vorher gesehene Anzahl seit der 2. Intifada, die 2005 geendet hat. Am 7. April war die Szene in der  Dizengoff-Straße in Tel Aviv extrem herausfordernd für die Sicherheitseinrichtungen Israels,

soweit, dass der frühere Verteidigungsminister Shaul Mofaz sogar kommentiert hat, Israel habe die Schlacht durch öffentliche „Aufmerksamkeit“ verloren. 

Raad Fathi Hazem aus dem Jenin-Flüchtlingslager schlich sich nach Tel Aviv und erhielt eine Waffe. Er griff eine Sperre an, tötete dabei zwei Israelis. Ein weiterer starb später an den erhaltenen Wunden. Der Anschlag verursachte in der Stadt das totale Chaos.   Einige 1000 Mann Sicherheitspersonal wurden mobilisiert, einschließlich „Elite“-Einheiten; 100 Straßen-blockaden wurden errichtet, während hunderte Israelis in die Straßen geschickt wurden, um vor einem palästinensischen Kämpfer zu fliehen. Die Verfolgung ging insgesamt einige Stunden durch die Nacht weiter, bis Soldaten ihn töteten. Als Fathi Hazem de Neuigkeit vom Tod seines Sohnes hörte, stand er vor der Menge der Trauernden, die gekommen waren, um ihr Beileid auszudrücken. Er sprach in Worten von Geduld und Revolution und sagte, er sei stolz auf seinen Sohn. Und er bat Gott, ihn als einen der ersten nach der Befreiung in die Al-Aqsa-Moschee zum Gebet kommen zu lassen.

(Lesen Sie den ganzen Bericht in ‚Electronic Intifada‘) 

Wie Medienberichte von „Zusammenstößen“ die Amerikaner über israelisch-palästinensische Gewalt irreführen

Israelische Polizei attackierte die Trauernden, die den Sarg der ermordeten palästinensisch-amerikanischen Journalistin Shireen Abu Aqleh am 13. Mai 2022 trugen, schlugen die Sarg-träger mit Stöcken und traten sie mit Füßen, als sie zu Boden fielen. Aber jene, die nur die Überschriften der anfänglichen Berichte verschiedener US-Blätter durchgeblättert hatten, mögen einen anderen Eindruck über die Geschehnisse erhalten haben. Es gab keine Angabe in den Überschriften dieser Artikel darüber, wer den Gewaltakt untersucht hat, noch einen Hinweis auf die Ungleichheit zwischen der schwer bewaffneten israelischen  Polizei und jenen, die unbewaffnete palästinensische Zivilisten zu sein schienen. .. Aber als Lehrer der palästinensischen Geschichte und als Analyst der US-Mediendarstellung dieses Themas glaube ich, dass die Benutzung von neutralen Begriffen wie „Zusammenstöße“ zur Beschreibung der israelischen Polizei und militärischer Angriffe auf palästinensische Zivilisten irreführend ist. Sie übersieht Einstellungen, bei denen israelische Streitkräfte Gewalt ausüben gegen Palästinenser, die keine Bedrohung für sie darstellen. Sie gibt oft den offiziellen israelischen Narrativen mehr Gewicht als den palästinensischen. US-Medien werden seit langem der falschen Information ihrer Leser- und Hörerschaft bezichtigt, wenn es zu Gewalt gegen Palästinenser kommt. 2021 fand eine Studie von MIT (= Institute for Mediation) über 50 Jahre Arbeit der ‚New York Times‘ über den Konflikt; „eine nicht proportionierte Anwendung der Leideform z.Β. berichtet, dass „Palästinenser bei Zusammenstößen getötet wurden“ statt „israelische Streitkräfte töteten Palästinenser“. Das ist eine Sprache, die Israel vor einem genaueren Hinschauen abschirmt. Es verdunkelt auch den Grund, warum so viele Palästinenser sich über Israel ärgern“. 

(Lesen Sie die komplette Narrative in ‚The Conversation‘) 

Was steht dahinter, wenn Israel seinen Krieg gegen die palästinensische Flagge intensiviert?

„Was erklärt die gewalttätige Reaktion Israels angesichts einer palästinensischen Flagge in den Händen eines palästinensischen Knaben in Sheikh Jarrah, oder in den Händen von Trauernden in einem Leichenzug, oder von Studenten am Nakba-Tag aufgezogen, oder an einer Straßenlaterne in Huwara aufgehängt?“ Die erste mögliche Erklärung hat zu tun mit dem Kontrollmechanismus, den der Zionismus für seine eigene Existenz braucht. Von seinem Anfang an bis heute hat der Zionismus nie versucht, auf gleichem Stand mit der einheimi-schen palästinensischen Bevölkerung zu sein. Eher strebte er an, die Palästinenser zu besiegen – materiell, kulturell, und in Bezug auf Identität – und ihr Land zu erben. … Trotz Israels unerreichbarer militärischer, gesetzlicher und administrativer Macht bleiben die Palästinenser ihrer Identität loyal. Israel hat nicht vermocht, dieses tief verwurzelte nationale Bewusstsein zu zerstören, verkörpert durch ein Stück Stoff in vier Farben. Und genau das ist es, warum die palästinensische Flagge Israel zum Wahnsinn treibt. … Eine zweite mögliche Erklärung kommt von Israels verzweifelter Notwendigkeit, einen Feind zu behalten, der ihm erlaubt, sich selbst als das ewige Opfer darzustellen, dass sich einer existentiellen Bedrohung gegenüber sieht. 

(Lesen Sie mehr in 972.Mag.com) 

In Fotos: Rückkehr zu Palästinas entvölkerten Dörfern 

Während der vergangenen sechs Monate habe ich viel von meiner Zeit aufgebraucht, um herumzufahren und über die 500 palästinensischen Dörfer quer durch das Mandat Palästina zu berichten, die während der Nakba 1948 und nachher durch den israelischen Staat zerstört wurden. … Innerhalb der meisten israelischen Städte innerhalb der Grünen Linie  oder mindestens nahe von ihr, liegt ein palästinensisches Dorf, das von Israel niedergewalzt wurde. Wenn ich im Land herumspaziert bin, habe ich Friedhöfe gesehen, die von elektrischen Zäunen umgeben sind, Moscheen, die als Viehställe genutzt werden, Wohnhäuser, die man in Künstlerdörfern umgewandelt hat, und viele andere Arten von Enteignung. … Gelegentliche Fotos sollten nicht als Geschichten über die Vergangenheit angeschaut werden – wenigstens, so lange die Palästinenser gezwungen werden, Flüchtlinge zu bleiben, während Juden aus allen Teilen der Welt das Recht haben, auf ihrem Land zu siedeln und die volle israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten, so lange gewaltsame Umsiedlung und Vertreibung noch zehntausende dieser Palästinenser bedrohen, die die frühen Stadien der ethnischen Säuberung  

von der Westbank zur Naqab, zu Jaffa und Haifa überlebt haben.

(Lesen Sie Beschreibungen und schauen sie Fotos in 972mag.com an.)

Pro-Palästina-Aktivisten begrüßen die Kongress-Resolution, die die Nakba anerkennt.

„Pro-Palästina-Aktivisten haben das Angebot des US-Kongress, die Nakba anzuerkennen, begrüßt, einen Terminus, der die erzwungene Vertreibung von hunderttausenden Palästinensern im Vorfeld zur Einrichtung des Staates Israel in 1948 beschreibt. Die Resolution wurde am Montag durch die Kongressangehörige Rashida Tlaib dem Repräsentantenhaus vorgelegt, einen Tag, nachdem die Palästinener die 74. Wiederkehr der Nakba wahrgenomen hatten.   

Mitgetragen durch Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Cori Bush, Betty McCollum, Marie Newman und Jamaal Bowman fordert die Resolution die USA auf, Versuche zurück zu weisen, die US-Regierung zur Leugnung der Nakba aufzufordern und zu engagieren, oder ein Einverständnis mit der Leugnung der Nakba zu unterstützen oder sie bewusst zu machen. Ferner soll  Zuwendung von Sozialdiensten für palästinensische Flüchtlinge unterstützt werden. Noura Erakat, die palästinensisch-amerikanische Menschenrechts-Anwältin und assoziierte Professorin an der Rutgerss Universität sagte, die Frage, ob die Resolution durchkommen würde, sei nicht so wichtig als die Tatsache, dass sie vorgetragen werde. „Selbst, wenn sie nicht durchkäme, wird es ein Moment von historischer Reichweite sein, und sie wird zum Setzen einer weiteren Saat führen, die auf die Unverzichtbarkeit ihres Durchkommens hinweist, das weiterhin noch seine Zeit braucht,“ erklärte sie ‚Middle East  Eye‘.                                                     (Lesen Sie den ganzen Bericht in Middle East Eye.)

 

Holy Land Co-ordination: Christen sind wesentlich für die Identität von Jerusalem.

Die Koordination der Bischofskonferenzen zur Unterstützung der Kirche im Heiligen Land, besser bekannt als die „Holy Land Co-ordination“ (HLC) hat eine Stellungnahme zum Abschluss ihrer jährlichen Solidaritäts-Pilgerfahrt nach Israel und Palästina herausgebracht. 

Die Bischöfe betonen: „Jerusalem ist eine jüdische Stadt, eine christliche Stadt, eine muslimische Stadt. Sie muss ein gemeinsames Patrimonium bleiben und niemals ein exklusives Monopol einer einzigen Religion werden.“ Sie unterstreichen, dass „die christliche Gemeinschaft wesentlich ist für die Identität Jerusalems, sowohl für heute als auch für die Zukunft.“ Aber sie sagen auch: „seine weitergehende Gegenwart wird von Okkupation und Ungerechtigkeit bedroht.“ Die Koordinierungsgruppe sagt, dass sie in die Stadt gekommen sind, um zu beten und „um uns mit unseren Brüdern und Schwestern zu treffen gemäß der Botschaft von Patriarch Pizzaballa, dass es unser Recht ist und unsere Pflicht als Christen, die Offenheit und Universalität der Stadt zu bewahren“. 

Die Bischöfe gingen in die Vorstadt Jerusalems, Beit Hanina, um der Familie der christlichen palästinensischen Journalistin Shireen Abu Aqleh ihr persönliches Beileid auszudrücken.    

Die ehemalige Reporterin von ‚Al Jazeera‘ wurde am 11. Mai totgeschossen, während sie über den Überfall der israelischen Armee in der besetzten Westbank Bericht erstattete. „Wir erlebten die tiefe Sorge und den Ärger, den lokale Christen über den Mord der palästinen-sischen katholischen Journalistin Shireen Abu Aqleh empfanden und den schändlichen Angriff auf die Trauernden bei ihrem Begräbnis“, ist in der Stellungnahme zu lesen.

(Lesen Sie den ganzen Bericht in ‚The Vatican News‘)             

 (Übersetzung: Gerhilde Merz)